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Planungshinweise zur Erstellung einer BrunnenanlageBei der Planung einer Brunnenanlage für die Grundwasser-Wärmepumpe müssen im Vorfeld die Qualität des Grundwassers untersucht , eine Genehmigung eingeholt und die Auslegung des Förderbrunnens und des Schluckbrunnens geplant werden.
Brunnenanlage der Grundwasser-Wärmepumpe
Mittels eines Förderbrunnens kann das Grundwasser, welches ganzjährig eine Temperatur von 7 bis 12 Grad Celsius hat, zur Wärmepumpe gepumpt werden. Die Grundwasser-Wärmepumpe entzieht dem Wasser die Wärme, kühlt es um 3 bis 5 Grad Celsius ab und leitet es dem Grundwasser über den Schluckbrunnen wieder zu.
Anordnung des Förderbrunnens und des Schluckbrunnens
Der Abstand des Förderbrunnens und des Schluckbrunnens sollte mindestens 15 Meter betragen. Zudem sollte bei der Anordnung des Förderbrunnens und die Schluckbrunnens die natürliche Fließrichtung des Grundwassers beachtet werden, sodass es nicht zu einem thermischen Kurzschluß zwischen den Brunnen kommt.
Förderrate der Pumpe des Förderbrunnens
Eine Grundwasser-Wärmepumpe mit einer Heizleistung von 15 KW benötigt eine Grundwasser-Förderrate aus dem Förderbrunnen von einem Liter pro Sekunde.
Vorbereitende Untersuchung vor der Installation einer Brunnenanlage
Vor der Bohrung einer Brunnenanlage muss eine amtliche Genehmigung eingeholt werden.
Die Leitfähigkeit des Grundwassers sollte nicht höher als 450 Mikro-Siemens liegen, damit es nicht zu Korrosionsschäden an der Grundwasserpumpe im Förderbrunnen kommt.
Die Kosten der Brunnenanlage für eine Grundwasser-Wärmepumpe belaufen sich auf 60 Euro pro Meter. Eine kleine Brunnenanlage verursacht Kosten in Höhe von circa 4000 Euro.
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