Wärmepumpen
im Vergleich
Bivalenter und monovalenter Betrieb der Wärmepumpe
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aktualisiert
am 14.09.2009


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Betriebsarten der Wärmepumpe

Wird ausschließlich die Wärmepumpe zum Heizen benutzt, spricht man vom monovalenten Betrieb einer Wärmepumpe.
Wird die Wärmepumpe an kalten Wintertagen von einem zweitem Heizsystem unterstützt , bezeichnet man dieses als bivalenten Betrieb.

Monovalenter Betrieb

Eine monovalenter Einsatz einer Wärmepumpe bietet sich an, wenn die Betriebskosten der Wärmepumpe wesentlich geringer sind als die Betriebskosten einer Zusatzheizung, wie zum Beispiel eine Gasheizung.
Wenn eine Zusatzheizung hohe Wartungskosten oder Kapitalkosten verursacht, sollte der monovalente Betrieb einer Wärmepumpe eingeplant werden.

Bivalenter Betrieb

Der bivalente Einsatz einer Wärmepumpe bietet sich für die Luftwärmepumpe an, die auch für die Warmwasserversorgung ausgelegt wurde.
Ist bei der Sanierung eines Altbaus noch eine funktionsfähige Gasheizung vorhanden, kann diese an kalten Wintertagen zum bivalenten Betrieb zugeschaltet werden.
Je größer der Jahresheizbedarf Ihrer Wohnung ist, umso eher sprechen die geringeren Betriebskosten der Gasheizung für den bivalenten Betrieb der Wärmepumpe.
Hierbei muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Gasheizung hohe Wartungskosten (Gaskesselinspektion, Schornsteinfeger) verursacht, die durch die geringeren Betriebskosten im bivalenten Betrieb kompensiert werden müssen.

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